Der Verein

Das Musikleben in Schielberg - Eine Chronik

Im Jahr 2008 feiert die Feuerwehrkapelle Schielberg (im folgen­den Text kurz FWK
genannt) ihr 50-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass wollen wir Rückschau halten auf
die vergangenen Jahre. Schon in früheren Zeiten fanden sich musikliebende
Menschen zusammen, um sich ihrem Ideal, der Musik - vor allem der Volksmusik -
in Gruppen zu widmen. Leider sind hierüber, außer zweier Bilder keine schriftlichen
Unterlagen vorhanden, so dass wir auf mündliche Überlieferungen angewiesen sind.

Die Anfänge der Blasmusik in Schielberg waren demnach kurz nach der
Jahrhundertwende um das Jahr 1903. Damals hatten fünf junge Männer die Idee,
als „Martini Huber" um „Martini" im November in der ganzen Umgebung „Kerwe-
musik" zu spielen.

 
„Martini-Huber“   ▪   Bild um ca. 1903

Musiker waren:
Johannes Sarbacher, Baß
Nikolaus Jäger, Klarinette
Gustav Kunz, Tenorhorn
Albert Jäger, Trompete
Josef Axtmann, Es-Horn 
 

Nach einigen Jahren hat sich diese Gruppe durch einen Streit wieder auf­gelöst.
Man erzählt sich, dass zuletzt der Trompeter sein Instrument im Gasthaus „Linde"
auf dem Ofen zertrümmerte.

Die Liebe zur Volksmusik blieb jedoch auch nach dem ersten Weltkrieg bestehen.
So fanden sich wiederum sechs Männer, die den Idealismus aufbrachten, aus
Freude an der Musik ein eigenes Instrument zu kaufen und zu musizieren.

In Herrn Krause, einem Militärmusiker, fand man einen für die damaligen
Verhältnisse guten, aber strengen Dirigenten. Jeder Musiker musste seinen Anteil
für den Dirigenten aus eigener Tasche bezahlen.

Es waren dies:
Johannes Sarbacher, Tenorhorn
Rudolf Sarbacher, Trompete
Wilhelm Schneider, Baß
Karl Girrbach, Klarinette
Gustav Eckert, Trompete
Ernst Bürkle, Klarinette

Diese Gruppe hatte u.a. 1919 in Schielberg ein Turnfest musikalisch umrahmt.
Nach ca. 5 Jahren, mit Beginn der Arbeitslosigkeit und der Inflation, wurde sie
wieder aufgelöst. Man wollte den Leuten nicht weiterhin - mit dem bei jeder
Musikrunde üblichen Tanzgeld - das letzte Geld aus der
Tasche ziehen.

1925 fanden sich wieder ca. zehn, fast gleichaltrige musikbegeisterte junge
Männer und gründeten ein Mandolinenorchester. Den weiten Weg nach
Feldrennach zu ihrem Ausbilder und Dirigenten Fleig mussten sie zu Fuß
zurücklegen. Der größte Teil dieser Idealisten unterstützte gleich bei der
Gründung unsere heutige FWK als fördernde Mitglieder.

Vor dem 2. Weltkrieg, um 1937/38, existierte nochmals eine Blasmusikgruppe, die
beim Erntedankfest einen damals üblichen Umzug mit Marschmusik begleitete.

Bis in die fünfziger Jahre sorgten dann mehrere kleine Gruppen, mit Instrumenten-
besetzungen wie  Handharmonika, Klarinette und Schlagzeug, für Musik im Ort.

Im Herbst 1953 war die Freiw. Feuerwehr Schielberg in Oberweier bei einer
Beerdigung von der Musik des dortigen Spielmannszuges sehr beeindruckt. Man
beschloss unter Kommandant Anton Schwaab bei der Generalversammlung 1954
einen Spielmannszug zu gründen.

Bürgermeister Max Brandel sagte die Unterstützung der Gemeinde bei der
Anschaffung von Instrumenten zu. So begann man mit 10 Pfeiffen und 4
Trompeten. An Fastnacht und bei der 700-Jahr-Feier im Jahre
1955 absolvierte man die ersten Auftritte.

 


Fastnacht 1955

 


700-Jahr-Feier 1955

 

So wurde immer mehr und immer öfter im Dorf musiziert; man spielte bei
Hochzeitsständchen, Gartenfesten, Beerdigungen usw.
Aus den Reihen der Kolpingfamilie wurde 1956 ein Akkordeon-Orchester gegründet,
das im Jugendheim mehrmals konzertierte. Leider löste sich dieses Orchester nach
einem viel versprechenden Anfang, ca. 2 Jahre später, beim Wegzug des
Dirigenten Straub aus Herrenalb auf.

Der Spielmannszug legte sich inzwischen Fanfaren zu und verzeich­nete für die
damaligen Ausbildungsmöglichkeiten ohne Noten schöne Erfolge. Man konnte aber
schon erkennen, dass man auf längere Sicht musikalisch begrenzt war.


Spielmannszug und Freiw. Feuerwehr Schielberg
 

So mehrten sich schon 1957 im Dorf die Stimmen, die eine Musikkapelle wünschten. 

  

1958

Es kam bald zu folgendem Gründungsprotokoll der Feuerwehrkapelle Schielberg. 

 


Gründungsverwaltung der FWK Schielberg

Von links: Otto Maucher; Alfred Walzer; Rudolf Fluderer; Anton Schwab;
              Alois Lux; Bernhard Sarbacher; Alois Sarbacher; Heinz Wagner.

Bis zur ersten Musikstunde, war ein schönes Stück Arbeit zu leisten.
Ein Aufruf für Geldspenden an die Bevölkerung und die Gewerbe­betriebe zeigte
recht gute Erfolge. Zusammen mit dem Überschuss aus Feuerwehrfesten wurde ein
Betrag von ca. DM 10000,- zusammengebracht, womit die ersten Instrumente
angeschafft wurden. Das Musik­haus Padewet in Karlsruhe machte das beste
Angebot und erhielt den Zuschlag.

Den damaligen Verwaltungsmitgliedern sei an dieser Stelle ein Dank gesagt, für die
Gründung einer Blaskapelle im Dorf.
 

Obere Reihe von links: Franz Dix, Waldemar Sarbacher, Lothar Glaser,
                              Hubert Axtmann, Gerhard Sarbacher,
                              Josef Walzer, Hermann Fluderer, Alfons Axtmann.

Mittlere Reihe von links: Horst Wagner, Otto Baldinus, Alois Binkert, Manfred Jung,
                                Erwin Lux, Egon Maucher, Karl Schneider.

Untere Reihe von links: Bernhard Kunz, Erich Harlfinger, Egbert Mohr, Alois Vogel,
                               Manfred Reichert, Hartmut Reichert, Manfred Schmitt.

 

Bei der ersten Jahreshauptversammlung im April 1958 wurde ein Mitgliedsbeitrag von
50 Pfennig pro Monat einstimmig festgelegt.

Dirigent Alois Vogel aus Busenbach verstand es mit seiner straffen Führung und
einer guten Portion Humor die jungen Musiker zur Höchstleistung anzuspornen, so
dass zum Jahreswechsel 1958/59 das erste Konzert
der FWK, welches sogar wiederholt werden musste, erfolgen konnte. Der gelungene
erste Auf­tritt gab Anreiz und Auftrieb in den folgenden winterlichen Proben.

 


1. Konzert der FWK im Jugendheim

 

Der Anfang war gemacht, und so reihte sich ein Auftritt an den anderen. Da waren
Ständchen zu spielen, und Feste musikalisch zu umrahmen. Auch beim Kirchenbasar
in Langenalb und bei feierlichen Anlässen in unserer Kirche war die Kapelle dabei. So
nahm die FWK regen Anteil am Dorfgeschehen.

 

1959

Im darauf folgenden Jahr trat die Kapelle am 1. Mai dem Volksmusikverband Baden-
Pfalz bei und - vom 30. Mai bis 1. Juni 1959 - wurde dann das Gründungsfest
gefeiert, welches ein großer Erfolg war.
Wegen des Ernteausfalls auf dem Zeltplatz-Grundstück wurden damals von den
Musikern für den Eigentümer im Dorf Kartoffeln gesammelt.

Die Patenschaft unserer Kapelle übernahm dankenswerter Weise unsere
Nachbarkapelle Musikverein „Edelweiß" Pfaffenrot, unter ihrem Vorstand und
Bezirksvorsitzenden „Albtal“ Ignaz Weingärtner. 

Im Herbst 1959 wurden erste Noten zur Gründung einer Tanzmusik­abteilung, den
„Lustigen Musikanten" angeschafft. Die Ausbildung der ersten Jungmusiker begann
und somit die wichtigste Aufgabe für das Fortbestehen einer Kapelle.

 

1960

Im Frühjahr machte sich Herr Vogel selbständig und stellte des­halb seinen
Dirigentenposten zur Verfügung.

In Herrn Karl Heiland aus Pforzheim fanden wir einen geeigneten Nach­folger. Er
beherrschte selbst alle Instrumente, und eine straffe Probenarbeit war sein
Steckenpferd. Mit seinem musikalischen Können brachte er die besten
Voraussetzungen mit, eine kleine Anfängerkapelle langsam und stetig nach oben
zu führen.

Es gab viele, sogar sehr viele Schwierigkeiten zu überwinden. Bis 1966 hatten wir
einen fünfmaligen Wechsel der Musikervorstände. Dies waren: Erwin Lux, Horst
Wagner, Kurt Mangler, Otto Baldinus und Manfred Reichert.

Mehrere Musiker mussten ihren Wehrdienst bei der Bundeswehr ableisten. Hätte Herr
Heiland es nicht verstanden selbst mitzuspielen, wäre mancher Auftritt nicht möglich
gewesen. Lobend sei noch erwähnt, dass unsere Nachbarvereine Pfaffenrot,
Ettlingenweier, Langenalb und Kieselbronn uns in jener Zeit oft in uneigennütziger
Weise mit Aushilfsmusikern unterstützt haben.

Beim Sportfest in Schielberg sowie beim Gesangverein Bernbach wurde im Sommer
1960 zum ersten Mal zum Tanz aufgespielt. Die Gage für jeden Musiker betrug
damals 8,- DM am Abend.

Von unserem aktiven Mitglied Waldemar Sarbacher und seiner Braut Ilse Hellweg
wurde eine Fahne gespendet. Aus Anlass der dazugehörenden Fahnenweihe
beantragten wir 1961 das Bezirksmusikfest.
Obwohl noch andere Bewerber vorhanden waren, erhielten wir als junge Kapelle von
der Bezirksversammlung Gruppe „Albtal" das Fest übertragen. Somit hatten wir uns
für die nächste Zeit eine organisatorisch große Aufgabe gestellt.

 

1961

Das Bezirksmusikfest „Albtal“, verbunden mit der Fahnenweihe vom 15. – 17. Juli 1961,
wurde für unsere Kapelle und ihre Verwaltung ein großer Erfolg. Alle Musikvereine des
 „Bezirkes Albtal“ besuchten unser Fest und brachten mit ihrer Musik ihre
Verbundenheit zum Ausdruck. So war ein finanzieller Grundstock für weitere
Instrumentenkäufe geschaffen.

 


Festzug beim Bezirksmusikfest

 

1962

Für den Neubau eines Gemeindehauses in Langenalb musizierte die FWK beim Basar der
dortigen evangelischen Kirchengemeinde.

 

1963

Die FWK beteiligte sich erstmals beim Faset-Umzug in bunten Gewändern mit närrischer
Musik. Zugunsten des Kirchenneubaues organisierte die FWK zusammen mit dem MGV
„Einheit“ ein gut besuchtes Fest in der Dreschhalle. Am Abend spielte die FWK zum
Tanz auf. Im August umrahmte die FWK die Einweihung des neuen  Sportplatzes mit
mehreren Musikbeiträgen, abends spielte unsere Tanzkapelle.

 

1964

Die FWK besuchte das 10-jähr. Jubiläumsfest des MV Ettlingenweier, mit dem wir seit
Gründung über Dirigent Alois Vogel befreundet sind, und beteiligte sich am Festzug und
Freundschaftsspielen.

 

1965

Zur Pflege der Kameradschaft unternahm die FWK einen Maiausmarsch mit Musik. 
Nach der Einweihung des neuen Feuerwehrhauses hatte die FWK nun endlich einen
festen Probenraum. Seit der Gründung waren der Gemeinde-Bürgersaal mit seinem
nostalgischen Holz-Kanonenofen und zusätzlich der Saal im Gasthaus „Linde“ als
Probelokalitäten genutzt worden.

 

1966

Mit dem befreundeten MV Kieselbronn gaben wir im April unter unserem gemeinsamen
Dirigenten Heiland ein gut besuchtes Doppelkonzert in der dortigen Turnhalle.
Wegen der kalten Witterung an den letzten Erntedankfesten, legten wir in diesem Jahr
erstmals unser Musikfest in den Juli. Zum Erntedank-Termin planten wir stattdessen ein
Konzert in der Dreschhalle. Diese Variante bewährte sich.
Eine Woche später wurde unter Beteiligung aller kulturellen Vereine die neue
Schielberger Pfarrkirche „St. Maria“ eingeweiht.

 

1967

Bei der Hauptversammlung im Januar stellte Kdt. Schwaab, gleichzeitig 1.Vorstand der
FWK, sein Amt zur Verfügung. Für seine Verdienste um die Kapelle wurde er zum
Ehrenvorstand ernannt. Ab April wurde Gerhard Maucher zu seinem Nachfolger gewählt.

Beim Rosenmontagsball der FWK im Clubhaus des SSC spielte erstmals eine Combo-
anzmusik-Besetzung mit Bernhard Maucher (Akkordeon), Horst Wagner und Hartmut
Reichert (Klar. bzw. Saxophon) und Manfred Reichert (Schlagzeug).
 

Im Mai gab die FWK unter der Leitung von Dirigent Karl Heiland im Sanatorium Frauenalb
zur Freude der Patienten ein kleines Konzert. 

Bei der Musikerversammlung im Oktober beschloss man die Einführung einer
„Schlamperkasse“. Für das Zuspätkommen zur Probe bis 10 Minuten wurden 10 Pfennig,
für eine größere Verspätung 50 Pfennig als Betrag festgelegt. Ein nicht geputztes
Instrument beim Auftritt kostete den Musiker ebenfalls 50 Pfennig. Für fehlende Noten
mussten sogar 2 DM aufgebracht werden.

 

1968

Bei einem Doppelkonzert mit dem befreundeten MV „Harmonie“ Feldrennach erntete die
FWK in der dortigen Turnhalle viel Beifall.
Beim Verbandsmusikfest in Durmersheim am 30. Juni stellte sich die FWK erstmalig zum
Kritikspiel. Die Ouvertüre „Bella vita“ von Hartwig brachte uns in der Mittelstufe gute
Noten. Aber mit dem Pflichtstück „Nordische Suite Nr.1“ von E. Löffler konnten wir die
Jury nicht überzeugen, da wir das Tempo zu schnell angesetzt hatten.

In diese Zeit fällt auch der letzte Auftritt des Spielmannszuges. Die Doppelbelastung
einiger Musiker und auch das lange Fehlen eines geeigneten Tambourmajors waren
ausschlaggebend für die Auflösung.

Im August feierten wir unser 10- jähriges Bestehen mit einem größeren Fest. Dirigent
Heiland wurde von Verbandspräsident Felleisen für 40-jährige Aktivität die goldene
Bundes-Ehrennadel des BDB verliehen.

Zum Jahresende legte unser langjähriger Dirigent Karl Heiland aus Gesundheits- und
Altersgründen seinen Taktstock nieder. Bei seinem Abschiedskonzert wurde er für seine
großen Verdienste zum Ehrendirigenten
ernannt. Herr Heiland hatte durch hervorragende Stabführung unsere Kapelle in
den vergangenen Jahren auf ein beachtliches Niveau gebracht.

 

1969

Als neuer Dirigent folgte für ein Jahr Herr Erich Scheib aus Ettlingen. Er übernahm auch
die Leitung der Jugendkapelle. Im August besuchten wir erstmals das Musikfest beim
MV „Harmonie“ Freiolsheim.Ab November gelang es uns Herrn Robert Reiter als Dirigent
zu gewinnen. Er verstand es die Kapelle in sehr harmonischer und kameradschaftlicher
Weise zu führen.Schon nach zwei Monaten beim Weihnachtskonzert war ein deutlicher
Aufwärtstrend festzustellen.

 

1970

Im Frühjahr startete man wieder einmal einen Maiausmarsch mit Musik zur
Kameradschaftspflege in Richtung Bernbach.
Zum Erntedankfest gab unsere Kapelle zusammen mit MV Feldrennach in Schielberg ein
Doppelkonzert.

 

1971

Beim Bundesmusikfest in Karlsruhe beteiligten wir uns beim Festzug und beim
eindrucksvollen Gesamtchor vor dem Karlsruher Schloss.
Beim Sommerfest der FWK wurde das 25-jährige Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr
Schielberg mitgefeiert. Ein Herbstkonzert im Oktober zugunsten des neuen
Kindergartens wurde ein voller Erfolg.

 

1972

Eine weitere Neuerung die Einführung der bargeldlosen Bezahlung der Mitgliedsbeiträge
durch Bankeinzug. Infolge der Gemeindereform und Bildung der neuen Gemeinde Marxzell
am 1. Juli wurde die Feuerwehr Schielberg in die Gesamtwehr Marxzell integriert.
Bürgermeister Loffeier regte eine Aussprache der
bteilungskommandanten der früheren drei  Gemeinden und der Vertreter der FWK
Schielberg an. Daraus ergab sich, dass die FWK Schielberg nicht in die FFW Marxzell
integriert werden soll, da in Burbach und Pfaffenrot jeweils ein eigenständiger
Musikverein besteht. Die Schielberger  Musiker und Feuerwehrkameraden einigten sich
daraufhin folgendermaßen: Die FWK Schielberg wird als Verein mit eigener Satzung
eingetragen und die FW-Abteilung Schielberg bleibt über eine Geschäftsordnung mit der
FWK Schielberg e.V. verbunden.

 

1973

Die neue Satzung der FWK wurde in der Hauptversammlung einstimmig beschlossen. Bei
den Neuwahlen konnten Abteilungskommandant Gerhard Maucher als 1. Vorsitzender
und Musikvorstand Manfred Reichert als 2.Vorsitzender einstimmig gewählt werden.
Beim Verbandsmusikfest in Weingarten beteiligte sich die FWK am Festzug und
Gesamtchor. Die Jugendkapelle war beim Kritikspiel erfolgreich.

FWK und Obst- u. Gartenbauverein richteten das Übergabefest des neu gestalteten
Waldspielplatzes an der Schule aus. Dabei wurden Erinnerungen an frühere Feste und
Basare beim alten Turnplatz wach.

 

1974

Am 28. Februar wurde die neue Vereinssatzung beim Amtsgericht Ettlingen in das
Vereinsregister eingetragen.
Die FWK zeigte sich beim Spielen für den „Weißen Sonntag“ in der neuen Uniform (Fa. Reich).
Jeder Musiker beteiligte sich mit DM 150 an den Kosten.
Zum Sommerfest wurde der Neuanbau am Küchentrakt der Dreschhalle fertig gestellt.
Die FWK umrahmte musikalisch das 50-jährige Jubiläum des MGV „Einheit“. 
Beim traditionellen Erntedankkonzert in der Dreschhalle mussten wegen klirrender Kälte
Ölöfen aufgestellt werden.

 

1975

Im August erntete unsere Kapelle bei einem Kurkonzert in Bad Herrenalb reichen Beifall.
In der Adventszeit beteiligte sich eine Bläsergruppe der FWK zusammen mit dem MGV
„Einheit Schielberg“ bei einem Konzert in der Kirche.

 

1976

Zum Musikfest wurde die Dreschhalle um ein Feld verlängert, mit Einbau einer festen
Bühne. Der Probenraum im Feuerwehrhaus wurde an der Decke mit Akustik-
dämmplatten versehen.
Bei der Christmette beteiligte sich erstmalig eine Bläsergruppe der FWK.

 

1977

Der Jahresmitgliedsbeitrag wurde von 12 auf 18 DM erhöht.
Die jährliche Messe für die Verstorbenen des Vereins wird künftig zusammen mit MGV
„Einheit“ gestaltet. Unsere Tanz- und Unterhaltungskapelle „Lustige Musikanten“ 
beteiligte sich im August und mehrmals in späteren Jahren beim Klosterfest in Bad
Herrenalb. 

Anlässlich der Verleihung der Goldmedaille „Unser Dorf soll schöner werden“ beteiligt
sich der Obst- u. Gartenbauverein am FWK- Erntedankfest. Schon 1975 bei der
Verleihung der Silbermedaille wurde ein ähnliches Fest durchgeführt.

 

1978

In der Faschingszeit wurde die Jubiläumsprunksitzung „25 Jahre Narrenzunft 53“ in der
Pfaffenroter Carl-Benz-Halle von der FWK musikalisch umrahmt.
Erstmals unternimmt eine Gruppe der FWK eine Ski-Freizeit in Mayerhofen zur Pflege der
Kameradschaft. 

Kurz darauf fand das Jubiläumskonzert „20 Jahre FWK Schielberg“ im Jugendheim statt,
bei dem Verbandspräsident Felleisen die Verleihung der Silbernen Verbandsehrennadel
an die Gründungsmusiker, sowie Bronzene Ehrennadel an die Musiker mit 10–jähriger
Aktivität durchführte. Erstmals erfolgte die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft an
Mitglieder, die das 70. Lebensjahr erreicht haben und mindestens 20 Jahre lang Mitglied
sind. 

Die FWK unternahm einen Maiausmarsch zur St. Barbara-Ruine nach Langensteinbach
und musizierte beim 1. Mai-Fest des dortigen Musikvereins.
Ein großes Ereignis war das Geburtstagsfest 20 Jahre FWK im Juni mit 14 Kapellen, u.a.
mit MV Sulzbach/Murgtal und der 33. US-Army-Band aus Heidelberg.

 

1979

Zum diesjährigen Musikfest wurde die Dreschhalle an der Straßenseite mit einem festen
Anbau versehen. Somit entfielen die zeitaufwändigen Anbauten mit Holzgestellen und
Zeltplanen. Während  des Musikfestes wurde erstmals mit Erfolg ein Mittagessen
angeboten. Beim Einweihungsfest der neuen „Sparkasse Ettlingen“ musizierte die FWK
am Marktplatz.
 

Am 25. November verstarb unser Ehrendirigent Karl Heiland. Die FWK verabschiedete
sich mit einigen Chorälen bei seiner Trauerfeier in Pforzheim.

 

1980

Am Grillplatz „Krayenbrünnele“ wurde am Vatertag ein gut besuchtes Grillfest
veranstaltet. Conny Puls, eine begabte junge Flötistin aus New Orleans/USA, kam
durch Zufall für kurze Zeit in unsere Reihen und verstärkte uns bei unserem Musikfest
und beim Fest des MV Freiolsheim mit einem Flötensolo. Wir ließen es uns nicht
nehmen, sie zum Dank nach Frankfurt zu ihrem Rückflug zu begleiten. Im September
gab die FWK wieder ein erfolgreiches Kurkonzert in Bad Herrenalb.

 

1981

Der Mitgliedsbeitrag wurde auf 20 DM / Jahr erhöht.
Bei der Bezirksversammlung „Albtal“ stellte die FWK den Antrag zur Durchführung des
Bezirksmusikfestes in unserem 25-jährigen Jubiläumsjahr 1983. Die Mehrheit der
Delegierten stimmte diesem zu. Dies war für uns eine große Freude und Verpflichtung
zugleich. Beim  25-jährigen Jubiläum des Sportclubs übernahm die FWK die musikalische
Begleitung bis zum Bunten Abend am Montag. Sportlich beteiligte man sich beim
örtlichen Vereinsturnier.

 

1982

Die Neuwahl bei der Hauptversammlung brachte einen Tausch der Vorstandspositionen.
Manfred Reichert wurde zum 1. Vorstand und Gerhard Maucher zum 2. Vorstand
gewählt.
Am Ostermontag umrahmten erstmals FWK und MGV eine hl. Messe für die
Verstorbenen aller örtlichen Vereine. Im Mai besuchten wir für zwei Tage unsere
Musikfreunde in Grafschaft-Gelsdorf bei Ahrweiler und knüpften erste persönliche
Kontakte.
Beim Verbandsmusikfest in Mörsch beteiligte sich unsere Kapelle mit Erfolg beim
Wertungsspielen. In der Mittelstufe wurde mit „Der Puppenspieler“ von Hartwig und
„Südliche Impressionen“ von Sorbon ein 1. Rang erzielt. Ein Erfolg, der durch die über
ein Jahrzehnt gute und stetige Aufbauarbeit unseres Dirigenten Robert
Reiter möglich wurde.
Das Jahr endete wie in den vergangenen Jahren mit einem gut besuchten
Weihnachtskonzert im Jugendheim. Hier war es aufgrund der guten Akustik möglich,
unseren Zuhörern nicht nur Festzeltmusik, sondern auch ausgewählte konzertante
Musik zu bieten. Leider erwies sich das Jugendheim erneut als zu klein für das Publikum
eines solchen Konzertes.

 

1983

Bei der Prunksitzung zum 30-jährigen Jubiläum der NZ 53 in der Carl- Benz-Halle in
Pfaffenrot musizierte die FWK als Hofkapelle.
Im April reiste die Führung der FWK nach Sölden / Br. um mit der Trachtenkapelle erste
Kontakte zu knüpfen und  ihren Auftritt beim Gala-Konzert unseres Jubiläumsfestes zu
besprechen.
Ein Kurkonzert in Waldbronn war für die FWK eine Generalprobe vor dem Jubiläumsfest.
Für die Organisation unseres 25-jährigen Jubiläumsfestes, verbunden mit dem
Bezirksmusikfest „Albtal“, wurde ein Festausschuss gebildet, der die Gestaltung des
Festablaufs erarbeitete. Dazu gehörten auch die Verbesserungsarbeiten in der
Sommerfesthalle, die Verlängerung der Bühne, die Resopalverkleidung der Küche und die
Vorbereitungen für den Zeltanbau. 

Gut vorbereitet begann das 25-jähr. Jubiläumsfest am Freitag 16. Juni mit einem
Festgottesdienst und anschließendem Gedenken an die Verstorbenen des Vereins am
Ehrenmal. Mit Marschmusik ging es durch den Ort zum Festplatz. Beim anschließenden
Festbankett zeichnete Verbandspräsident Fritz Hörter einige Musiker für langjährige
Aktivität und für besondere Verdienste aus. Alle Gründungsmitglieder erhielten die
silberne Vereinsehrennadel. Anschließend gratulierte die Patenkapelle MV „Edelweiß“
Pfaffenrot mit einem bunten Melodienstrauß und überreichte eine Fahnenschleife als
Präsent. Am Freitag ab 10 Uhr gaben die Bezirkskapellen jeweils eine Stunde lang ihr
Bestes. Nachmittags trafen unsere Gäste aus Gelsdorf ein und zogen zur Begrüßung mit
Marschmusik durch den mit Fahnen festlich geschmückten Ort. Höhepunkt am Abend
war das Gala-Konzert mit den Musikvereinen „Edelweiß“ Busenbach und Pfaffenrot,
Trachtenkapelle Sölden/Brsg. und Sulzbach/Murgtal. Der Samstagnachmittag stand
unter dem Motto „Jugend musiziert“ mit den Jugendkapellen aus Pfaffenrot,
Reichenbach, Schielberg und dem Tambourcorps Gelsdorf. Abends war die bekannte
Tanzband „JOKERS“ angesagt. Am Sonntag gaben  die restlichen Bezirksvereine ein
musikalisches Stelldichein im Festzelt. Der Montag begann mit Frühschoppen und
Handwerkerfrühstück, am Nachmittag fand ein Hausfrauen- und Kindernachmittag mit
Kinder-Spielen und einer Jugend-Olympiade statt. Mit dem Platzkonzert der Postkapelle
Karlsruhe und einem Unterhaltungsabend des MV „Lyra“ Reichenbach mit seinen
Tanzmäusen klang das gelungene Jubiläums- und Bezirksmusikfest aus.
 

Im Juli machten wir beim Musik- und Feuerwehrfest in Gelsdorf mit den “Lustigen
Musikanten“ der FWK einen Gegenbesuch.
Im September wurde zum Dank für alle Festhelfer ein zünftiges Helferfest veranstaltet.
Ein Kirchenkonzert der FWK in Schielberg bildete den Abschluss des Jubiläumsjahres.

 

1984

Erstmals wurde am Vortag unseres Sommerfestes die Hauptversammlung der
Raiffeisenbank Marxzell von der FWK bewirtet.
Beim Fussball-Ortsturnier errang unsere Damenmannschaft den Pokal für die originellste
Mannschaftskleidung. 

Beim Ehrenkonzert  „15 Jahre Dirigent Reiter“ wurde unserem Dirigenten durch Bez.-
ors. Erich Müller die Goldene Verbandsehrennadel für besondere Verdienste verliehen.
Der 1. Vorstand Manfred Reichert, Musikvorstand Michael Wagner und Pfr. Clemens
Schwörer würdigten seinen unermüdlichen Einsatz mit Präsenten.

  

1985

Als Hofkapelle der NZ gab die FWK in ihrer neuen Faschingskleidung (roter Umhang mit
schwarzem Hut) ein gutes Bild ab.
Mit Marschmusik ums Dorf unternahm die FWK eine erfolgreiche Mitglieder-Werbung.
Bei unserem Musikfest stellten sich erstmals die neu aufgestellten
„Buchholzmusikanten“ im Oberkrainer-Stil vor.
 
Am 22.Juni besuchten wir das Jubiläumsfest der Trachtenkapelle Sölden. Wir zeigten
uns erstmals in unserer neuen Uniform (Fa. Negele) und musikalisch von unserer besten
Seite.

  

1986

Das diesjährige Sommerfest der FWK stand ganz im Zeichen des 40-jährigen
Feuerwehrgeburtstags der Abteilung  Schielberg. Aus diesem Grund wurde von der FWK
zusammen mit dem Spielmannszug Durlach und der Feuerwehr Marxzell in feierlichem
Rahmen ein beeindruckender „Großer Zapfenstreich“ dargeboten.
Die ersten gemeinsamen Klostertage im Konventgarten der Klosterruine Frauenalb fielen
leider buchstäblich ins Wasser, getreu dem Fluch der Äbtissin?

 

1987

Zum Internationalen Jugendkapellentreffen Ende Mai in Karlsruhe beherbergten wir 60
Jungmusiker aus dem Raum Spittal/Kärnten. Beim Frühschoppenkonzert am Pfarrfest in
Schielberg  legten sie eine Kostprobe ihres Könnens ab. Bei der Verabschiedung
übergab FWK-Vorsitzender Manfred Reichert einen Ehrenteller und sprach die Hoffnung
aus, dass man sich vielleicht wieder einmal  sehen möge. Nach langer Planungs- und
Bauzeit konnte die neue Klosterwaldhalle bei einem zweitägigen Fest durch
Bürgermeister Bernhard Becker seiner Bestimmung übergeben werden. Sämtliche
Musikgruppen der FWK waren für Musikbeiträge eingeteilt. Die Planung und Finanzierung
des Küchentraktes sowie die Organisation des Einweihungsfestes und die Planung für
die spätere Hallenbelegung übernahm die ARGE-Schielberger Vereine.
Jedem Verein wurde ein Vereinsraum zum eigenen Innenausbau zur Verfügung gestellt.
Für die FWK war die große Halle als Probenraum vorgesehen. Nach einigen Versuchen
stellte sich heraus, dass die Halle wegen Überakustik für die Abhaltung von
Musikproben leider nicht geeignet war. So mussten wir unseren Vereinsraum in einer
Schnellaktion für die Probenarbeit ausbauen.
Die FWK hielt nun am 4. Advent erstmals ihren Advents- und Weihnachtsnachmittag in
der neuen Klosterwaldhalle ab. Alle Musikabteilungen wirkten in kleinen Gruppen mit. 

 

1988

Die Abhaltung der ersten Prunksitzung unter Beteiligung aller Vereine, die Durchführung
der Faset-Veranstaltungen durch die Narrenzunft und das Doppel-Konzert der FWK zu
ihrem 30-jährigen Bestehen zeigte, dass die neue Halle von der Bevölkerung
angenommen war.
Mit ihrem Beitrag vom „Königlich Bayrischen Amtsgericht“ gefiel die FWK bei der ersten
Prunksitzung. Anfang Mai waren unsere Musikfreunde aus der Schweiz „La Lyre“
Bussigny für zwei Tage unsere Gäste. Nach dem Eintreffen an der Klosterwaldhalle
sprach Bürgermeister Bernhard Becker während des Begrüßungs-Cocktails in seinem
Grußwort an die Gäste, dass nicht nur offizielle Verpflichtungen, sondern
auch grenz- und sprachenüberschreitende Gemeinsamkeiten beide Kapellen miteinander
verbinden sollten.
Dabei ist „Musik ein Bindeglied  zwischen Menschen und Völkern“. Am Nachmittag
unternahmen wir einen gemeinsamen Spaziergang zur Klosterruine Frauenalb, um auch
die Schönheiten unserer Gegend zu zeigen.

Höhepunkt war das mit unseren Schweizer Freunden dargebrachte Jubiläumskonzert am
Samstagabend. Vorstand Manfred Reichert gab nach der Begrüßung  einen Rückblick
über die zurückliegenden 30 Jahre Vereinsarbeit. Durch kontinuierliche Aufbauarbeit
konnte die Kapelle schon damals mit 50 aktiven und 45
Auszubildenden aufwarten, was mit Sicherheit der Verdienst der zurückliegenden
Verwaltungen, Vorstände und Dirigenten war. Stellvertretend wurde hier unser damals
fast 20 Jahre stabführender Dirigent Robert Reiter genannt. Die FWK und die Schweizer
Musikfreunde stellten mit ihrer niveauvollen Musik den musikalischen Leistungsstand
unter Beweis. Einen gebührenden Rahmen fanden auch die von Bezirksvorsitzenden
Panny und stellvertretenden Verbandspräsidenten Herzog vorgenommenen Ehrungen
für 10-, 20- und 30- jähriger Aktivität.

Am Sonntagmorgen machten wir uns mit Marschmusik auf den Weg zum gemeinsamen
Kirchgang. Pfarrer Dr. Isidor Frank ging in seiner Predigt auf das Jubiläum ein und
bedankte sich für das Mitwirken der FWK bei unzähligen Auftritten zur Ehre Gottes.
Sein Dank galt auch unseren Schweizer Musikfreunden für ihre Choräle, er bat sie sogar
um eine Zugabe am Schluss des Gottesdienstes. Nach dem Rückmarsch mit Musik traf
man sich zum gemeinsamen Abschieds-Buffett in der Klosterwaldhalle. Beim
Abschiednehmen am Nachmittag zeigte sich, dass das Zusammentreffen absolut
gelungen war und man hoffte auf ein baldiges Wiedersehen. 

Im Juni nahm die FWK unter Leitung ihres Dirigenten Robert Reiter am Wertungsspielen
beim Verbandsmusikfest in Forst teil. Hierbei wurde der Leistungsstand der Kapelle mit
einem „1. Rang mit Belobigung“ in der Mittelstufe von den Wertungsrichtern objektiv
beurteilt. Dieses Abschneiden war auf die kontinuierliche Probenarbeit und das volle
Engagement eines jeden Einzelnen zurückzuführen. Siehe hierzu Urkunde nebenan. 

Eine Woche später wurde das Sommerfest unter dem Motto „30 Jahre FWK Schielberg“
gefeiert. 11 Gastkapellen, darunter auch das Fanfarencorps aus Grafschaft-Gelsdorf
spielten beim Freundschaftsspielen auf. Als besonderen
Leckerbissen galt das Konzert 33. US Army-Band aus Heidelberg, das viele Zuhörer aus
Nah und Fern anzog. Moderne Rhythmen in Perfektion zeichnete diese Musik-Show aus.

Die FWK war gerne bereit das Festbankett zum Vereinsjubiläum des Obst- und
Gartenbauvereins mitzugestalten. Anlässlich unseres Jubiläums konnten wir im Oktober
die Bezirksversammlung „Albtal“ in der Klosterwaldhalle ausrichten. Erster Vorstand
Manfred Reichert begrüßte den Verbandspräsidenten, Bezirksvorsitzenden,
Ehrenvorsitzende, das Präsidium, Bürgermeister, Ortsvorsteher und die Delegierten der
20 Albtalvereine. Zum Auftakt und zur Einstimmung bot die FWK einige Musikvorträge.

Im Dezember  erhielt die FWK beim Ehrenabend der Gemeinde eine Ehrung für das gute
Abschneiden beim Wertungsspielen. Dirigent Robert Reiter nahm die Ehrung in Empfang.

 

1989

Eine Großzahl Musikerinnen und Musiker mit Anhang folgten der Einladung des
Gastwirtes Friedbert Walzer zu einem gemütlichen Abend in den neu eröffneten Saal
des Gasthaus „Lamm“. Die FWK überbrachte einen musikalischen Gruß und ein Präsent.

Im April würdigte die FWK die Verdienste ihres Dirigenten mit einem Konzert „20 Jahre
Dirigent Robert Reiter“. In Dankesreden würdigten Vorstand Manfred Reichert und
Musikervorstand Frank Mohr seine Verdienste und Erfolge um die Kapelle. Zum Dank
überreichten sie einen Gutschein für eine Reise für 2 Personen mit dem Glacier-Express
in der Schweiz. Bezirksvorsitzender Hans Panny zeichnete ihn mit der Goldenen
Ehrennadel
des BDB für 40 Jahre Aktivität in der Blasmusik aus. Bürgermeister Becker überreichte
ihm den Ehrenteller der Gemeinde. Auch eine Abordnung unserer Musikfreunde aus
Bussigny / Schweiz waren zur Gratulation angereist.

 

1990

Bei den Neuwahlen der Jahreshauptversammlung wurde Thomas Fluderer mit Mehrheit
zum Nachfolger von Gerhard Maucher als 2. Vorsitzender gewählt.

Ein Gemeinschafts-Konzert in der Klosterwaldhalle mit der Trachtenkapelle Sölden
vertiefte die seit Jahren gute Verbindung, die Wolfgang Fleig ins Leben gerufen hatte.
Im Rahmen des Konzertes nahm Bezirksvorsitzender Panny Ehrungen des Verbandes für
10- und 20-jähriges Musizieren mit der Ehrennadel in Bronze bzw. Silber vor. Gerhard
Maucher, Horst Wagner und Manfred Reichert wurden von Bürgermeister Becker für ihre
besonderen Verdienste um die Blasmusik, mit jeweils über 15-jähriger Tätigkeit im
geschäftsführenden Vorstand, mit der Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg
ausgezeichnet.

Im Sommer besuchten wir die Jubiläumsfeste unserer befreundeten Vereine: 90 Jahre
Trachtenkapelle Sölden und 60 Jahre FFW/Tambourcorps Grafschaft-Gelsdorf.
Bei unserem traditionellen Sommerfest hatten wir am Sonntagabend zur Auflockerung
des Programms die Ortsvereine zu einem Vereinswettbewerb „Kuhmelken“ eingeladen.

Nach der Sommerpause gab uns unser Dirigent Robert Reiter zu verstehen, dass er zum
Jahresende aus gesundheitlichen Gründen sein Dirigentenamt zur Verfügung stellen
werde. In einer Musikerversammlung im Oktober wählten die Musiker in geheimer Wahl
unter fünf Bewerbern mit großer Mehrheit Kammermusiker Hermann Schneider zum
neuen Dirigenten.

Zum Jahresende ehrte und verabschiedete die FWK ihren langjährigen musikalischen
Leiter Robert Reiter und führte mit der Taktstockübergabe seinen Nachfolger ein.
Vorstand Manfred Reichert dankte namens der Kapelle, des Vorstands und der
Bevölkerung Robert Reiter für seinen Einsatz und ernannte ihn zum „Ehrendirigenten“.

 

1991

Am Pfingstmontagmorgen fand im Biergarten des Gasth. „Lamm“ eine öffentliche
Generalprobe für den bevorstehenden Auftritt und Teilnahme am Wertungsspiel in
Bussigny statt. Die Zuhörer waren von den Darbietungen sehr angetan. Man spürte, es
weht ein neuer Wind!

Ende Mai fuhr die FWK Richtung Genfer See nach Bussigny zum 65. Bezirksmusikfest bei
unseren Musikfreunden „La Lyre“. Bereits am ersten Abend gab die FWK ein Konzert
und anschließend spielten unsere „Buchholzmusikanten“ im Oberkrainerstil bis
Mitternacht zur Unterhaltung und zum Tanz auf. Am Samstag war ein Tagesausflug in
die Bergwelt oberhalb Montreux geplant. Eine Zahnradbahn brachte uns zum
Hochplateau „Les Rogers de Naye“ (2045 m). An der Bergstation konnten wir bei einem
Rundgang den
Blick zum Genfer See und die umliegende Bergwelt genießen. Am Sonntagmorgen
stellten wir uns mit den beiden Musikstücken „Reflections of Pop“ und der Ouvertüre
„High Society“  und am Nachmittag beim Marschwettbewerb den Wertungsrichtern. Von
20 erreichbaren Punkten erreichten wir mit 17 Punkten eine gute Wertung. Zum
Abschied am Sonntagmittag tauschten Bürgermeister Becker und Bürgermeister
Jean-Jacqes Helfer Erinnerungsgeschenke aus. Mit dem Wunsch auf ein Wiedersehen
fuhren wir Richtung Heimat.

Beim trad. Sommerfest der FWK war erstmals der Musikverein Kuhard zu Gast und
brachte unter dem Motto „Pfälzer Wein , Musik und Gesang“ gute Stimmung in unsere
Halle.

Beim Musikerausflug in die Pfalz mit einer Besichtigung der französischen Maginot-Linie
bei Lembach und anschließendem Gegenbesuch beim Musikfest in Kuhard verbanden wir
zwei schöne Termine und verlebten gesellige Stunden. 

 

1992

Beim erlesenen Konzertprogramm aus klassischen und zeitnahen Kompositionen spürte
man die souveräne Führung und Leitung des neuen Dirigenten Hermann Schneider. Man
konnte die Fortschritte der FWK zu einem ausgewogenen Klangkörper hören.

Im Mai machten wir den ersten Gegenbesuch beim Musikfest in Ottersweier. Wir
musizierten im großen Festzelt zum Frühschoppen. Für diese Verbindung hatte sich
unser Mitglied Johannes Gauder eingesetzt, da er mit dem dortigen Vorstand Paul Volz
befreundet war.

Das Frühschoppenkonzert beim 125-jährigen Jubiläum der FFW Annweiler konnten wir
mit einem Tagesausflug für die Mitglieder und Festhelfer/innen zur Burg Trifels
verbinden. In Ranschbach  an der Deutschen Weinstrasse war ein zünftiger Abschluss
in einem gemütlichen Weinlokal.

 

1993

Im Juni fand zum 100-jährigen Jubiläum des MV Durmersheim das Verbandsmusikfest
statt. Jugendkapelle und FWK beteiligten sich am Fest.
Über unseren Dirigenten Schneider kam eine Verbindung zum MV Ölbronn zustande. Wir
musizierten dort zum Erntedankfest in der Festhalle.

 

1994

Bei den Neuwahlen der Hauptversammlung wurden einige Ämter neu besetzt: Christian
Binkert wurde zum Kassier und Werner Jäger als Schriftführer gewählt. Manfred
Axtmann, Horst Wagner und Bernhard Speck wurden durch die Wahl Beisitzer der FWK.

Zur Vorbereitung für unser Frühjahrskonzert und das anschließende Wertungsspiel bei
den Karlsruher Blasmusiktagen hielten wir erstmals ein Probenwochenende in der
Jugendherberge „Zuflucht“ ab. Hier war von Freitagabend bis Sonntagmittag
konzentrierte Probenarbeit zu hören. Die Kameradschaftspflege während
der Pausen und am Abend kam natürlich auch nicht zu kurz.

Die FWK beteiligte sich am Einweihungsfest nach dem Umbau des Feuerwehrhauses.

Gut vorbereitet stellten wir uns Ende Mai den Wertungsrichtern bei den Karlsruher
Blasmusiktagen in der Oberstufe mit dem Pflichtstück  „Sinfonischer Prolog“ und dem
Selbstwahlstück „A Festival Prelude“ und erreichten mit einem „Ersten Rang“ einen
Höhepunkt unserer Vereinsarbeit.

Unser Sommerfest bot in diesem Jahr einige Höhepunkte: Auftritt der „Burg Windeck-
usikanten“ aus Ottersweier  und ein „Schwarzwälder Abend“ kreiert von der FWK.

Im September besuchten wir erstmals das Musikfest der „Roten Husaren“ in Rülzheim.

 

1995

Im Frühjahr zeichnete sich leider wieder ein Dirigentenwechsel ab. Dirigent Schneider
legte sein Amt aus gesundheitlichen Gründen. Nach einer Aussprache und einer
Musikerversammlung verpflichteten wir auf Vorschlag von Herrn Schneider bis auf 
weiteres Volker Gallion als Interimsdirigent, um unseren musikalischen
Stand zu halten und das bevorstehende Sommerprogramm meistern zu können.

Zum traditionellen Sommerfest hatten wir in diesem Jahr am Montagabend einen Bunten
Abend unter dem Motto: „Vom Alpenland zur Waterkant“ organisiert, u.a. mit den
Schielberger Schürzenjägern, mit dem Jodelautomat und dem Vereinswettbewerb im
Armbrustschießen.

Da  Herr Gallion neben uns noch zwei Kapellen leitete, bat er uns nach den
Sommermonaten, einen Nachfolgedirigenten für die Zukunft zu suchen.

Aus vier Bewerbern entschieden sich die Musikerinnen und Musiker mehrheitlich für
Michael Hermann, einen jungen Dirigenten aus Pforzheim. Am 13. September hatten wir
die erste Musikprobe.

Bei der Adventfeier erhielt Dirigent Schneider den Dank für seine fünfjährige,
vorzügliche Arbeit mit der FWK, ebenso Dirigent Gallion für seine Aushilfe im
vergangenen Jahr.

 

1996

Nach 30-jähriger Führungstätigkeit für die FWK, (11 Jahre Musikvorstand und
gleichzeitig 9 Jahre 2.Vorstand, 14 Jahre 1. Vorstand), gab Manfred Reichert seine
Vorstandstätigkeit bei der Jahreshauptversammlung in jüngere Hände. Neu gewählt
wurde Markus Speck zum 1. Vorstand. Neuer Musikervorstand wurde Werner Jäger.
Manfred Reichert blieb der Verwaltung als Schriftführer weiter treu.

Beim Frühjahrskonzert konnte Bezirksvorsitzender Hans Panny  8  Musiker/-innen für
10-jährige und 3 Musiker für 30-jährige Aktivität ehren. Erster Vorstand Markus Speck
nahm 21 Vereinsehrungen für langjährige Vereinszugehörigkeit vor. Manfred Reichert als
scheidender 1.Vorstand erhielt zum Dank für seine 30-jährige Verwaltungstätigkeit
einen Präsentkorb und Reisegutschein für sich und seine Frau Angelika, die ihn während
dieser langen Zeit tatkräftig unterstützte.

Auf Beschluss der Verwaltung wird zum Dank für die Mithilfe bei Festen am Jahresende
ein Helferfest organisiert.

Zu Beginn der fünften Jahreszeit feierte die NZ 53 ihr 44-jähriges Jubiläum in der
Klosterwaldhalle. Die FWK marschierte in närrischem Kostüm ein und beteiligte sich
musikalisch mit einer großen Schunkelrunde.

Ein neuer Schwung erklang durch die gut besetzte Klosterwaldhalle beim ersten
Frühjahrskonzert der FWK unter ihrem neuen Dirigenten Michael Hermann. Durch das
Programm führte Anita Dworschak in charmanter und gekonnter Weise.

Die Idee beim Sommerfest einen zusätzlichen Pils-Bier-Rundstand aufzustellen kam bei
den Besuchern sehr gut an. Er war zeitweise sehr gut frequentiert und war fortan bei
jedem Musikfest der FWK zu finden.

In der Carl-Benz-Halle Pfaffenrot dirigierte Bernhard Volk bei der Feierstunde 25 Jahre
Marxzell die drei Marxzeller Musikvereine, die zusammen einen voluminösen Klang in die
Halle zauberten. Am Ende des geselligen Teils musizierte die FWK ein paar Stücke
auswendig. Einige ältere Pfaffenroter Musiker schlossen sich dem an. Dafür erhielten wir
allseits Beifall und Zuspruch.

Auf Einladung unseres früheren Pfarrers Clemes Schwörer gab die FWK bei herrlichem
Wetter neben der St. Bernhardus-Kirche in Baden-Baden beim Pfarrfest ein
Frühschoppen-Konzert im Freien. Reger Beifall und ein Mittagessen wurden uns als
Dankeschön gereicht. Unser Mitglied Pfarrer Schwörer bedankte sich mit einer
großzügigen Spende.

Als Anerkennung für das jahrelange Ausleihen der Großpfanne fürs Klosterfest
überbrachte eine Bläsergruppe dem Chefkoch des St. Vincentiuskrankenhaus Häusler zu
seinem 50. Geburtstag in Kaidenburg / Elsass ein Geburtstagsständchen.

 

1997

Der diesjährige Faset-Umzug stand im Zeichen des 44-jährigen Jubiläums der NZ 53 und
wurde durch die Umzugbeteilung und zwei Auftritte der FWK in der Klosterwaldhalle und
in der Dreschhalle musikalisch umrahmt.

Das Sommerfest hatte 3 Höhepunkte: Am Samstag gab es einen Pfälzer Abend mit MV
Kuhard und Rote Husaren Rülzheim. Am Sonntag spielten die Burg-Windeck-Musikanten
aus Ottersweier auf, und am Montag fand ein Bayrischer Abend mit Hermann Dengler
und der FWK statt.

Vorausschauend auf unser 40-jähriges Jubiläumsfest 1998 vermittelte Harald Becht ein
Zusammentreffen der FWK mit der Stadtkapelle Gernsbach beim dortigen Altstadtfest.

 

1998

Bei der Jahreshauptversammlung Ende Januar wurde Rolf Benz einstimmig zum neuen
2. Vorsitzenden, sowie Thomas Fluderer und Thomas Schneider zu Beisitzern gewählt.

Erstmals wirkte die FWK als Köche verkleidet beim großen Karlsruher Faschingsumzug
mit. Anlässlich des Jubiläums „100 Jahre Koch-Club Karlsruhe“ hatte Vorstand Häußler
diesen Auftritt organisiert und auch für Getränke und Essen während des Umzugs
gesorgt. Als Entschädigung für den großen Aufwand bot sich uns eine Zuschauerkulisse
von 150.000 Menschen in toller Stimmung.

Zur Vorbereitung auf unser Festkonzert absolvierten wir in der herrlich gelegenen
Jugendherberge „Schloss Ortenberg“ ein angenehmes Probenwochenende mit
Kameradschaftspflege am Abend und einer Weinprobe im Weingut „St. Andreas“.
 

Beim Festkonzert zum 40-jährigen Jubiläum hatten wir Ende März unsere Schweizer
Musikfreunde aus Bussigny zu Gast. Vor ihrem Eintreffen in Schielberg hatte Manfred
Reichert für die Musikanten aus der Schweiz eine Stadtrundfahrt und -führung in
Karlsruhe mit abschließender Kaffeepause im Schloss-Café eingeplant.
Nach herzlichem Empfang an der Klosterwaldhalle und anschließender Quartiereinteilung
waren unsere Gäste zum Begrüßungsessen im Gasthaus „Lamm“ eingeladen.

Am Konzertabend füllte sich die Klosterwaldhalle bis auf den letzten Platz. Vorsitzender
Markus Speck gab nach der Begrüßung einen kurzen Abriss über die Vereinsgeschichte
seit Gründung am 15. März 1958. Die Verdienste der langjährigen Gründungsmitglieder
und der Gründungsverwaltung stellte Markus Speck besonders heraus. Bei den
Vereinsehrungen konnte er 41 Mitglieder für ihre 40-jährige Vereinszugehörigkeit mit der
goldenen Vereinsehrennadel ehren, 7 davon sind seit Gründung aktive Musiker und
wurden hierfür zu Ehrenmitgliedern ernannt. Dirigent Michael Hermann hatte mit seinen
45 Musikerinnen und Musiker der FWK ein breites Repertoire einstudiert und konnte mit
dem Krönungsmarsch aus der Oper „Der Prophet“ gleich überzeugen.
Moderatorin Anita Dworschak führte wiederum in souveräner Weise durch den Abend.
Bürgermeister Becker überbrachte den Willkommensgruß an die Schweizer Gäste und die
Glückwünsche der Gemeinde an die FWK.
Manfred Reichert wurde aus seiner Hand für sein Engagement als langjähriger
Vereinsvorstand und für seinen, vom Gemeinderat als außergewöhnlich erachteten
Einsatz und Idealismus, die Bürgermedaille überreicht. Den zweiten Teil des
„Feuerwerks“ musikalischer Darbietungen bestritt das Orchester „La Lyre“ aus Bussigny
unter ihrem Dirigenten Serge Gros. Am nächsten Morgen traf sich die Schielberger 
Musikerfamilie mit ihren Schweizer Gästen zu einem gemütlichen Frühstücks-Buffett. Mit
einem musikalischen Ständchen verabschiedeten wir unsere Schweizer Musikfreunde bis
auf ein baldiges Wiedersehen.

Bei strahlendem Sonnenschein und gutem Besuch konnten wir im Juni unser 40-jähriges
Geburtstagsfest unter Teilnahme vieler befreundeter Kapellen feiern, darunter u.a. die
Musikfreunde aus Gelsdorf, Sölden, Sulzbach/Murgtal sowie das Polizei-Musik-Corps aus
Karlsruhe. Beim Ehrenabend am Samstag erhielten 7 noch aktive Gründungsmusiker aus der
Hand des stellvertretenden Verbandspräsidenten Herzog die „Goldene Ehrennadel“ des
Bundes Deutscher Blasmusikverbände für ihre 40-jährige Aktivität.

Auf Initiative unseres Aktiven Harald Becht und seiner Gattin besuchten wir im Juli erstmals
das Sommerfest des MV Gausbach/Murgtal.

Strömender Regen beim Klosterfest war die Einweihung für unsere in Eigenarbeit hergestelltes
neues Zelt - eine Holz-/Stahlkonstruktion mit Zeltplanen zum Regen- und Windschutz. Die äußere
Form ist der Hütte des Landfrauenvereins angepasst und besteht längs aus 5 teilbaren Feldern.
Unser Aktiver Hartmut Reichert hatte im letzten Herbst die Planung vorgenommen. Die technische
Ausführung nahm federführend Gerold Fluderer mit einigen fleißigen Helfern in die Hand. Allen
Mithelfern sei herzlich Dank gesagt.

Ende Oktober erfolgte eine Zusammenkunft eines bei einer Musikerversammlung bestimmten
Musiker-Gremiums mit unserem Dirigenten Michael Hermann über allgemeine musikalische
Verbesserungsvorschläge bezüglich Programmauswahl, Probenarbeit etc.

Bei einer Feierstunde 100 Jahre Raiffeisenbank Marxzell musizierten die 3 Marxzeller Musikvereine
gemeinsam unter Dir. Dagmar Bierhalter.

 

1999

Die FWK beteiligte sich erstmals bei der Ausrichtung des Handwerkerballs des Sportclub Schielberg
am Rosenmontag. Man erhoffte sich dadurch einen größeren Zuspruch bei der Bevölkerung.

Nach längerer Pause besuchten wir im Juni wieder einmal das Musikfest Langenalb.

Bei unserem eigenen Musikfest nahmen wir erstmals am Freitagabend eine Jugend-Disco ins
Programm. Für den Montagabend hatten wir zur Auflockerung des bunten Abends eine
Rock´n-Roll-Gruppe aus Karlsruhe engagiert.

Eine Woche später fuhren wir mit dem Bus nach Ichenheim zur musikalischen Umrahmung der Hochzeit
unseres Dirigenten Michael Hermann und seiner Braut Tanja, die zu dieser Zeit als Trompeterin unsere
Kapelle verstärkte. Zusammen mit ihrem dortigen Heimatverein waren wir zuerst zu einem kleinen
Umtrunk eingeladen, bevor wir gemeinsam mit der Hochzeitsgesellschaft mit Marschmusik zur Kirche
zogen. Nach der Trauung spielten beide Vereine im Wechsel das obligatorisches Hochzeitsständchen.

Das Kaiserwetter beim diesjährigen Klosterfest in Frauenalb stellte uns vor Probleme bei der
Nachbestellung der schon am Sonntagmorgen ausgehenden Essenrationen. Unser Küchenpersonal
zeigte sich erstmals einheitlich bekleidet in Kochkitteln, roten Schals und roten Schürzen.

Im Oktober kamen wir der Einladung unserer Musikfreunde aus Bussigny zum Besuch ihres 90-jährigen
Jubiläumsfestes nach. Nach der Ankunft wurden wir mit Musik und einem kleinen Umtrunk begrüßt. Am
Nachmittag trafen sich FWK und „La Lyre“, mit Marschmusik aus 2 Richtungen kommend am Stadtpark
zur Geburtstags-Zeremonie. Festsprecher Tauxe und Bürgermeister Wehrli begrüßte unter den Gästen
die FWK Schielberg und an ihrer Seite Bürgermeister Becker. Er wünschte der bestehenden Freundschaft
ein langes Weiterbestehen. Zwischen den Festreden und der Vereinschronik musizierten FWK und
„La Lyre“ im Wechsel. Vorstand Markus Speck wünschte dem Jubelverein eine weitere erfolgreiche
Zukunft und überreichte ein zünftiges Geburtstagsgeschenk in Form eines Geschenkkorbes mit
Schwarzwälder Spezialitäten für eine gemütliche Runde nach der nächsten Musikprobe. Auch
Bürgermeister Becker schloss sich den Glückwünschen an und überreichte an Präsidentin Silvie Grognuz
einen Gemeindeteller von Marxzell. Der frühere Präsident Claude Barraud machte sich die Mühe und
übersetzte alle Ausführungen in Deutsch bzw. Französisch. Nach der Gratulations-Zeremonie im
Stadtgarten unterhielt die FWK unter der Leitung ihres Vize-Dirigenten Rolf Benz die zahlreichen Gäste
im Saal des Hotel „De Ville“ mit Unterhaltungsmusik. Nach dem Abendessen brachte die bekannte
bayrische Blaskapelle Bachhausen
im Stil einer Oktoberfestkapelle bis lange nach Mitternacht gute Stimmung in den Festsaal. Nach dem
gemeinsamen Frühstück mit den Musikfreunden der „La Lyre“ und einer herzlichen Verabschiedung mit
dem Wunsch auf ein baldiges Wiedersehen machten wir uns auf den Weg Richtung Fribourger-Alpen
zum vorgeplanten Überraschungsprogramm unserer Gastgeber. Über Cruyere kamen wir zum
Chalet-Dorf Moleson am Fuß des majestätisch vor uns liegenden gleichnamigen Berges (2500m).
Schrägaufzug und Seilbahn brachten uns zum Gipfel. Eine herrliche Aussicht in die gesamten Schweizer
Alpen wurde uns geboten. Jeder hatte Zeit zum Verweilen und konnte im Bergrestaurant Mittagessen.
Wer gut zu Fuß war, machte sich auf den Weg zum Abstieg zur Mittelstation. Zusammen fuhren wir
den Rest mit der Schrägseilbahn zur Talstation. Ein schöner Tag und ein gelungener
Freundschaftsbesuch mit schönen Erinnerungen ging zu Ende.

 Im Rahmen der Veranstaltungen „Kultur im Kloster“ veranstalteten FWK und MGV „Einheit“ am
Jahresende ein gut gelungenes Kirchenkonzert in der Schielberger Kirche.

 

2000

Am Fastnachtsdienstag nahm die FWK am Karlsruher Faschingsumzug für den Koch-Club KA teil.

Erstmals bestritt die Jugendkapelle und das Seniorenorchester der FWK ein Doppelkonzert. Markus Speck
mit der Jugendkapelle und Michael Hermann mit den Senioren ernteten reichen Beifall und Zugabe-Rufe.

Mit dem ersten Festbesuch beim MV Ichenheim machten wir Nägel mit Köpfen und besiegelten die im
Vorjahr angeregten gegenseitigen Besuche.

Mit einem Besuch beim 100-jährigen Jubiläum des MV Trachtenkapelle Sölden frischten wir die zwei
Jahrzehnte bestehende Freundschaft mit einem Frühschoppenkonzert auf.

Für die feierliche Umrahmung der Jubiläumsfeier 100 Jahre Forschung im Wasserbau hatte Prof.
Nestmann die FWK in die Universität Karlsruhe eingeladen.

Wegen der jährlichen Verschiebung des „Weißen Sonntag“, auch auf  Ostermontag, wurde erstmals die
Messfeier für die Verstorbenen aller Schielberger Vereine auf den Volkstrauertag verlegt.

 

2001

Erstmals fand in der Klosterwaldhalle ein Bürgerabend der Gemeinde mit Ehrungen für verdiente Bürger
statt. FWK und MGV umrahmten die Feier mit Musik und Gesang.

Bei der Hauptversammlung der Bläserjugend wurde Carolin Nofer zur neuen Jugendleiterin gewählt.
Ihr Vorgänger Dieter Benz fungierte fortan als ihr Stellvertreter.

 

2002

Die Förderung der Marxzeller Vereine durch die Gemeinde wurde um 10% erhöht.
Mit der Geldumstellung DM auf EURO wurde der Mitgliedsbeitrag auf 18 EURO aufgerundet.
Nach dem Ausstieg des SSC beim Rosenmontagsball führten wir diesen in Eigenregie durch.
Im Herbst lud die Verwaltung als Dankeschön alle Aktiven zum Flammkuchenessen ins
Gasthaus „Linde“ ein.

 

2003

Nach längerer Pause besuchten wir das Musikfest in Sulzbach/Murgtal.

Unser Gründungsdirigent Alois Vogel stattete unserem Musikfest einen Besuch ab. Es war ein
freudiges Wiedersehen mit den Gründungsmusikern und er betonte sein großes Anliegen der
weiteren Kontaktpflege. Auch unser Mitglied Pfarrer Clemens Schwörer besuchte uns und
überbrachte mit Dankesworten ein „Schnäpsle“ an die Musiker. Es sollte sein letzter Besuch sein,
denn er verstarb überraschend am 6. August während seiner Kur in Bad Wörishofen, was die
FWK Schielberg tief betroffen erfahren musste. Zum Dank für seine Mitgliedschaft und als letzten
Gruß umrahmte die FWK ein Seelenamt in der Bernharduskirche Baden-Baden.

 

2004

Die FWK brachte ihrem Schriftführer und Aktiven Manfred Reichert zum 60. Geburtstag ein
Ständchen im Gasthaus „Lamm“. Vorstand Markus Speck hob bei den Glückwünschen sein
vorbildliches Engagement für die FWK hervor. Manfred Reichert bedankte sich für das Ständchen
und lud alle Aktiven zu einem Umtrunk ein. Rückblickend zitierte er, bei Gründung der FWK sei
er der „jüngste Seniorenmusiker“ gewesen, heute sei er durch sein gelegentliches Mitwirken
bei der Jugendkapelle der „älteste“ Jungmusiker der FWK.

Anfang Juni waren wir von unseren Schweizer Musikfreunden zum 76. Bezirksmusikfest nach
Bussigny eingeladen. Bei der Hinfahrt am Freitag machten wir in Neuchatel Halt zur Mittagspause,
für einen Stadtbummel und eine Schiffsrundfahrt. In Boudry besichtigen wir das Schloss mit
seinem alten Weinkeller. Über Yverdon kamen wir am frühen Abend in Bussigny an und bezogen
unsere Quartiere (Luftschutzbunker bzw. Hotel). Am Abend waren wir zum Essen im Festzelt
eingeladen und genossen beim „Fete de la Bier“ die Musik der bekannten bayrischen Blaskapelle
Bachhausen. Der Samstagmorgen stand uns nach dem Frühstück für einen Ausflug nach Lausanne
zur Verfügung. Ab 18 Uhr umrahmten wir die Preisverleihung des Jugendwertungsspielens im
Park beim „Hotel de Ville“. Anschließend zogen wir mit Marschmusik zum Festzelt und gaben dort
ein 1-stündiges Unterhaltungskonzert vor einem begeisterten Publikum. Nach dem Abendessen fand
ein Tanzabend mit dem französischen Show-Orchester „Be Bob Deville“ statt. Zur Übung legten
wir am Sonntagmorgen  nach dem Frühstück noch eine kleine Marschmusikprobe ein, die sich später
beim Wettbewerb auszahlte. Nach dem anschließenden Begrüßungsumtrunk mit heimischen
Weinen für die Bezirksvereine am „Hotel de Ville“ war Aufstellung zum Marschmusikwettbewerb.
Im Abstand von 5 Minuten war Start in Richtung Festzelt, vorbei an den versteckt aufgestellten
Wertungsrichtern. Nach dem Mittagessen stand uns noch der musikalische Höhepunkt des
Bezirksmusikfestes bevor. Wir hatten den kleinen Vorteil, dass wir als erstes Orchester im Konzertsaal
einspielen konnten und damit die Akustik gehört hatten. Mit dem Pflichtstück der Oberstufen/Kategorie
D „Alpina Saga“ von Thomas Doss erhielten wir von den Wertungsrichtern die Bewertung: Insgesamt
„Sehr gut“, „Bravo“, „Super Technik“, „schöne Interpretation“. Beim Marschmusikwettbewerb erreichten
wir unter 12 teilnehmenden Kapellen den zweiten Platz mit 110 von 120 erreichbaren Punkten.
Der Sieger „Fanfare de Crissier“ hatte 110,5 Punkte. Mit der Überreichung eines Geschenks beim
Abschied bedankte sich Vorstand Markus Speck bei unseren Gastgebern, wünschte alles Gute für die
Zukunft und sprach eine Einladung aus, dass man sich vielleicht beim 50-jähr. Jubiläum der FWK im
Jahr 2008 wieder sehen möge.

 

2005

Musikalische Eröffnung der 750-Jahrfeier Klosterdörfer Marxzell bei der Fasetverbrennung mit den
Musikstücken „Einzug aus Zarathustra“ und dem „Badner-Lied“ durch die FWK.

Ein Glücksgriff war das Motto „Melodien zum Muttertag“ des Frühjahrskonzertes. Alle Mütter erhielten
beim Nachhausegehen eine Rose als Präsent.

Die 750-Jahrfeier „Klosterdörfer Marxzell“ war eine Herausforderung für alle Schielberger. Die FWK
war mehrmals musikalisch im Einsatz, bei der Gedenksteineinweihung, beim großen historischen
Festzug mit Marschmusik verkleidet als Landsknechte, oder „Im lebendigen Dorf“ bei der
Hochzeitsgesellschaft  und im „Gasthaus Strauß“ mit den Musikbeiträgen der historischen „Martini-Huber“.

Auch beim „Historischen Dorffest“ in Pfaffenrot und beim „Herbstfest“ der Feuerwehrabteilung
Schielberg im Rahmen der 750-Jahrfeier wirkten die „Martini Huber“ mit.
 

Wohl bisher einmalig für Bad Herrenalb dürfte die Musikanten-Hochzeit von Jugendleiterin Carolin Reichert
aus Schielberg und Stefan Nofer aus dem Gaistal gewesen sein. Die Jugendkapelle Schielberg
umrahmte den Hochzeitsgottesdienst in der St. Bernhard-Kirche. Anschließend  begleiteten die
FWK und der MV Bad Herrenalb-Gaistal die Hochzeitsgesellschaft mit Marschmusik durch die Stadt
bis zum Hochzeitslokal „Evangelisches Gemeindehaus“, um dort noch ein Hochzeitsständchen für das
frisch vermählte Musikerpaar zu spielen.

Seltenheitswert hatte auch das gemeinsame 75er-Geburtstagsständchen für den Jahrgang 1930 in der
Klosterwaldhalle, eine Idee, die von Kurt Christle schon vor 5 Jahren zur 70er-Feier geboren wurde.
Fast alle Klassenkameraden dieses Jahrgangs sind Mitglieder bei der FWK und beim MGV „Einheit“.
Nach dem Ständchen hat der Jahrgang alle Musiker und Sänger zu einem Umtrunk eingeladen.
Kurt Christle konnte diese Feier leider nicht mehr miterleben, da er im Frühjahr überraschend
verstorben war.

Zum Abschluss des Jubiläumsjahres „750 Jahre Klosterdörfer Marxzell“ gaben alle kulturellen Schielberger
Vereine zusammen mit Kammersänger Hermann Becht ein viel beachtetes Konzert in der Schielberger
Kirche „St. Maria“.

 

2006

Im Zuge der Neuwahlen bei der Hauptversammlung wurde Sebastian Barton als Nachfolger von
Rolf Benz zum 2. Vorstand der FWK Schielberg gewählt.
Beim Ehrenabend der Gemeinde wurde Otto Baldinus für seine großen Verdienste in der Gemeinde
durch Bürgermeister Schuster zum Ehrenbürger der Gemeinde Marxzell ernannt. FWK und MGV
umrahmten die Feier. Otto Baldinus war und ist in mehreren Vereinen tätig, noch aktiver
Gründungsmusiker der FWK und Vorsitzender des Pfarrgemeinderates Schielberg.

Erstmals musiziert die FWK beim Musik- bzw. Straßenfest  in Enzberg, dem jetzigen Wohnort
unseres Dirigenten.

Beim Brauer-Markt zum 150-jährigen Jubiläum der Brauerei Moninger Karlsruhe war die FWK an
zwei Tagen durch ihre historische Musikgruppe „Martini Huber“ vertreten.

Nach langer Krankheit verstarb unser Ehrendirigent Robert Reiter am 14. Oktober. Bei der Beisetzung
in Freiolsheim würdigte Vorstand Markus Speck seine herausragenden Verdienste für die FWK Schielberg.
Die FWK und der MV Freiolsheim verabschiedeten sich mit ergreifenden Chorälen von ihrem
früheren Dirigenten.

 

2007

Eine gut organisierte eintägige Ski-Freizeit der FWK im Skigebiet „Silvretta-Nova“ im Montafon war
ein großer Erfolg und eine gute Kameradschaftspflege.

Am 20. Januar verstarb in hohem Alter unser Ehrenvostand Anton Schwaab. Eine Ehren-Abordnung
der Feuerwehr Marxzell und der FWK begleiteten ihn zu seiner letzten Ruhestätte auf dem Friedhof
Durmersheim. Bürgermeister Schuster würdigte in seinem Nachruf seine Verdienste bei der Gründung
und den Aufbau der FWK im Jahr 1958 bis zu seinem Ausscheiden im Jahr 1967.

Vor den diesjährigen Sommerfesten erhielt die Sommerfesthalle ein komplett neues Dach durch die
Gemeinde. Die Schielberger Vereine werden die Halle weiter mit Leben erfüllen und erhalten.

Das 55-jährige Jubiläum der NZ 53 am Beginn der fünften Jahreszeit wurde von der FWK durch ihre
närrischen Musikbeiträge umrahmt. Die ARGE gratulierte im Namen aller Vereine.

Am gleichen Tag beteiligte sich die FWK zusammen mit den beiden Nachbarmusikvereinen aus Burbach
und Pfaffenrot beim Ständchen für die Wiederwahl von Bürgermeister Schuster.

Im Dezember spielte die FWK beim Festgottesdienst „150 Jahre Kirche in Schielberg“ zur Einleitung eine
Fantasie über das Lied „Lobet den Herren“. Weihbischof  Wehrle lobte am Schluss des Gottesdienstes
FWK und Kirchenchor für die überaus feierliche Gestaltung des Jubiläumsgottesdienstes.

 

2008

Beim Jubiläumsfasetumzug wirkte die FWK in ihren bunten Clown-Kostümen mit. Der diesjährige
Skiausflug führte uns nach Söll zur „Skiwelt Wilder Kaiser“.

In unserem Rückblick wurden nur besondere Auftritte und Anlässe genannt. Jährlich auszuführenden
Aktivitäten, die sich teilweise wiederholen, sind anschließend aufgezählt. Es wurden aber auch
außergewöhnliche Termine genannt, die durch musikalische Untermalung aufgewertet worden sind.
Solche Termine wurden auch häufig von Bläsergruppen übernommen.

 

Einweihungsfeiern:

Kirche, Feuerwehrhaus, Sportplatz, Caritasheim, Gemeindehaus Langenalb, Bahnhofshalle Bad Herrenalb,
Kindergarten, Friedhofskapelle, Sparkasse Ettlingen, Volksbank Zweigstelle Pfaffenrot, Klosterwaldhalle,
Gedenksteineinweihung,

 

Kirchliche Auftritte:

Weißer Sonntag, Fronleichnam, Gottesdienst in der Klosterruine Frauenalb, Pfarrerinvestitur, 
Kirchenpatrozinium, Christmette, Firmung, ökumenische Gottesdienste, Kirchenjubiläum, Umrahmung
von Hochzeitsgottesdiensten, Kirchen-Konzerten

 

Weltliche Auftritte:

Konzerte, eigene Sommerfeste und solche der örtlichen Vereine, Klosterfest Bad Herrenalb,
Fastnachtsumzüge, Prunksitzungen, Dienstjubiläen in der Gemeinde, Bürgermeisterwahl,
Verabschiedungen, Gemeindejubiläen, Ehrenabende der Gemeinde, Festbankette bei Vereinsjubiläen,

 

Fortbildung:

Um uns musikalisch weiterzubilden besuchten wir Lehrgänge wann immer es möglich war,
z.B.: Instrumental-Lehrgänge auf Bezirks- und Verbandsebene, Vizedirigentenlehrgänge,
Jugendausbilderlehrgänge in Trossingen, Jugendleiterlehrgänge, Jugendlehrgänge zur Erlangung der J
ungmusikerleistungsabzeichen in Kürnbach bzw. Steinabad, Fachlehrgänge in der
BDB-Musikakademie Staufen.

 

Im Jubiläumsjahr stehen nun die Vorbereitungen für das Fest zum 50-jährigen Jubiläum der
FWK Schielberg, verbunden mit dem Bezirksmusikfest „Albtal“ im Vordergrund.  Für die Organisation
wurde ein Festausschuss mit Untergremien gebildet, in denen verschiedene Projekte und
Veranstaltungen erarbeitet werden. Dazu gehören: Beschaffung einer neuen Uniform, Restauration
der Vereinsfahne, Festablauf, Erstellung des Festbuches, Organisation des Jugend-workshops,
Verbesserungen im Küchentrakt bzw. Ausschank, zusätzliche Theken, Speisen- und Getränkeplanung,
Cafeteria, Bar, Ausschmückung, Zeltanbau, historischer Festplatz und Schausteller.

 
 

 

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